Kratigos Pfad

Kratigos´ Pfad

Das Leben nach Kratigos´ Pfad


Ein Gläubiger hat verstanden, dass Kratigos ein uns vom Kategus um ein vielfaches stärker beseelter Mensch mit dessen reinen Erkenntnissen zu unserer Erlösung Gesandter war. Auch hat ein Gläubiger erkannt, dass in jedem von uns ein Korn des Kategus innewohnt, für dessen Wachstum ein jeder selbst verantwortlich ist. Zudem glaubt ein Gläubiger daran, dass jeder der Kratigos´ Pfad folgt nach seinem Tode ein weiterer Stern am Firmament wird um den anderen den Weg ins Kategus zu weisen. Es ist die Vorraussetzung, dass ein Gläubiger eingesehen hat, dass es seine Pflicht ist, sein Seelenkorn zu nähren und zu stärken, sodass dessen Stärke ans  Kategus zurückgegeben werden kann um die Welt vor dem Bösen, Chaos und den Dämonen zu schützen.

Daraus ergibt sich, dass ein wahrer Gläubiger Kratigos´ nur der sein kann, der nicht nur sein Leben dem Wirken gegen das Böse und Chaotische widmet, sondern sein gesamtes Dasein im Sinne des Seelenwachstums führt.

Um das einem jeden zu ermöglichen haben die Seher uns den Pfad Kratigos´ gegeben, nach dem ein Gläubiger sein Leben zu führen hat. Hier hat der Gläubige nach seiner Erkenntnis aufeinanderfolgend 4 Stufen zu erlernen, erreichen und vollkommen zu verinnerlichen.



Stufe 1 – Freiheit


Der Gläubige erkennt sinnvolle Freiheiten, kann diese lernen, wahren und lehren und weiß diese von chaotischen Freiheiten zu unterscheiden. Als Beispiele für sinnvolle Freiheiten sich Selbstbestimmung und freie Meinung zu benennen.


Stufe 2 – Ordnung


Der Gläubige bekämpft die Feinde des Kategus mit Wort und Tat und verschreibt sich dem Schutz des Guten, der Unschuldigen und der Hilfsbedürftigen.


Stufe 3 – Licht


Der Gläubige trägt Hoffnung und Heil nach außen und fördert seine Besinnung und Ausgeglichenheit.


Stufe 4 – Transzendenz


Der Gläubige übt sich  stetig in der Selbstreflektion, er erweitert seinen Blick über das Irdische hinaus und trennt sich von irdischen Begierden um sich vollkommen von Kratigos Willen erfüllen zu lassen.



Das Wichtigste, was der Gläubige nie vergessen darf, ist, dass sich alle Aspekte im Gleichgewicht halten müssen. Der Verlust des Gleichgewichts oder ein Fokus auf nur einen Aspekt des Pfades führt zu Wirrungen und kann im Chaos enden, wenn das Gleichgewicht nicht wieder hergestellt wird.

Kratigos´ Morallehre


Die folgenden 8 Doktrinen werden von der imperialen Kirche als erstrebenswerte Tugenden angesehen, die von allen Gläubigen erstrebt und befolgt werden sollen.



Doktrin 1 – Hingabe 


Das oberste Bestreben der Gläubigen sei das Seelenheil und den Erhalt des Guten. Dafür gibt es sich Kratigos´ Pfad vollkommen hin.



Doktrin 2 – Treue


Der Gläubige soll seine Familie, seine Freunde und das Imperium generell vor Schaden schützen, unterstützen und helfen, wo er kann.



Doktrin 3 – Mäßigung


Der Gläubige soll stets darauf achten, nicht seinen Gelüsten und Affekten zu verfallen.



Doktrin 4 – Gnade


Der Gläubige soll niemanden abweisen der Not leidet oder seiner Hilfe bedarf.



Doktrin 5 – Ehrlichkeit


Dem Gläubigen sein die Ehrlichkeit oberstes Gebot. Er spreche niemals schlecht hinter dem Rücken anderer, sondern wenn er schlecht sprechen muss, tue er es vor ihm.



Doktrin 6 – Würde und Respekt


Der Gläubige achte die Würde jedes Wesens und behandle den Menschen mit dem ihm gebührenden Respekt. Dabei vergesse er auch sich selbst nicht.



Doktrin 7 – Bescheidenheit


Der Gläubige verzichte auf Protz, Prunk und jegliches Übermaß



Doktrin 8 – Wachsamkeit


Der Gläubige achte stets darauf in seinem Denken und Handeln den Verlockungen des Chaos zu widerstehen. Zudem ist er angehalten andere darin zu unterstützen.




Verfehlungen


Schon Kratigos war bewusst, dass niemand frei davon ist Verfehlungen zu begehen. Dies beweist auch der Fall des 8. Sehers. Dennoch muss jeder Gläubige Verfehlungen meiden.

Denn Verfehlungen behindern das Wachstum des Seelenkorns  zur reifen, erleuchteten Seele und können bei zu vielen oder zu starken Verfehlungen dazu führen, dass die Seele verdirbt. Diese verdorbene, erdgebundene Seele kann leicht zum Opfer von Dämonen oder Nekromanten werden.

Soweit die Verfehlungen gleichwertig aufwiegbar sind, kann die Seele durch, Reue, Beichte und befolgen des Pfades gereinigt werden.