Kirche

Die Kirche

Glaubenslehre

Die Theologie - Einweisung in die imperiale Glaubenslehre


Die Entstehung der Welt aus Ordnung und Chaos


Am Anfang war das Universum leer, erfüllt lediglich von den gegensätzlichen Urkräften, Ordnung und Chaos, Licht und Dunkelheit, Gut und Böse. Aus dem Zusammenprall der beiden bildeten sich die verschiedenen Ebenen und. im Epizentrum die Welt die wir täglich wahrnehmen, die wir bevölkern und formen. Seit jener Urzeit sind die Mächte Zeitalter für Zeitalter aufs Neue im ewigen Kampf um das Universum verstrickt. Vielleicht wird eines Tages eine Seite den Sieg davontragen und die jeweils andere Seite vernichten, doch vermutlich wird das erst in einigen Jahrtausenden der Fall sein. Unsere Ebene ist das Schlachtfeld, auf dem die Urkräfte Zeitalter für Zeitalter erneut aufeinanderprallen. Die Urkräfte gleichen eher Naturgewalten als denkenden und fühlenden Wesen. Ein Jahrhundert ist aus ihrer Sicht vielleicht ein Wimpernschlag, wenn nicht schon wesentlich weniger. Die Belange der Völker und Wesen, die in ihren Namen stets aufs Neue aufeinanderprallen sind für sie nicht von Interesse. Mag die Urkraft des Lichtes auch in jeden festen Heiligtum des Kategus in Form der ewigen Flamme präsent sein, so ist es doch schwer vorstellbar direkt zu ihr zu beten. Deshalb richten wir unsere Gebete an Kratigos, denn er ist es der von der Urkraft des Lichtes zum Propheten dieses Zeitalters, zum Prediger des Gleichgewichts und zum Beschützer der Gefolgsleute des Lichtes uns aus dem Kategus entsandt wurde.

Das Kategus selbst, so lehrte uns Kratigos, ist die Essenz allen irdischen und überirdischen Lebens. Man kann es als eine sehr fein verteilte, alles belebende und nicht fassbare Kraft auffassen. Die meisten Menschen erfassen einen Teil des Kategus als Magie oder arkane Strömungen auf. Dies ist allerdings nur ein Bruchteil des wahren Kategus. Wir auf Erden lebende Wesen sind nicht in der Lage den wahren Umfang des Kategus zu erfassen. Ehe Kratigos herabstieg, gab es keine Götter und die Welt war dem Bösen unterworfen. Dies nennen wir die „Gottlose Zeit“.



Unser Erkenntnisbringer und Befreier Kratigos


Vor 4000 Jahren war unser Volk gefangen in der Sklaverei dämonischer Tyrannen, die vielleicht einmal menschlich waren, ohne Lebenssinn aber den Verlockungen böser Mächte erlegen sind. Kratigos, der unter uns aufwuchs und lebte, offenbarte uns die Urkraft des Krategus. Er lehrte uns das Wesen der Welt und den ewigen Konflikt zwischen Ordnung und Chaos. Er erwählte aus unserem Volk seine stärksten Gefährten nach dem Prinzip des Gleichgewichts, sodass sich die verschiedenen Bestreben der einzelnen die Waage hielten.

Mit Diesen, deren Zahl uns nicht bekannt ist, vollbrachte Kratigos unzählige Heldentaten und begann eine Rebellion gegen die Tyrannen bis dass wir uns im Offenen Krieg mit diesen befanden. Wie viele Jahre oder Jahrzehnte dieser andauerte ist nicht genau nachzuvollziehen. Den Sieg trug Kratigos davon, indem er sich selbst und seine Gefähreten in einer Explosion opferte, dessen silberne Flammen die dämonischen Tyrannen vernichteten. Unzählige Funken stoben dabei gen Himmel, der zur Gottlosen Zeit nur vom Mond erleuchtet war. Dort manifestierten sie sich als Sterne am Himmel. Der Hellste von ihnen ist unser Wegweiser Kratigos.

Nach dem Aufstieg Kratigos´ und seiner Gefährten, den Seraphim, wurden aus dem befreiten Volk 8 Seher ernannt, die uns lehrten die vier Stufen von Kratigos´ Pfad zu beschreiten. Auch schrieben diese Acht das Leben und Wirken Kratigos´ nieder. Einer der Seher fiel nach einigen Wirrungen wieder dem Chaos anheim. Als die anderen Seher verstarben, erstrahlten 7 weitere Sterne am nächtlichen Firmament.



Die Seraphim - Götter anderer Völker


In den 4000 Jahren seit dem Aufstieg Kratigos´ und der Seraphim haben sich viele Völker dem Imperium und seinen Lehren angeschlossen. Die  Völker dürfen ihre Götter weiterhin anbeten, müssen aber erkennen, dass es sich bei ihren Göttern um Kratigos Gefährten, die Seraphim, handelt. Dabei muss jedoch das Primat der Lehren Kratigos anerkannt werden. Natürlich haben finstere und dämonische Götter keinen Platz unter dem Seraphim.



Die Magie aus theologischer Sicht


Die magischen Kräfte, die wir zu nutzen vermögen, sind gebündelte Essenzen des Kategus. Nur die Götter besitzen die Kraft, diese Energien so zu bündeln, dass dem Krategus und der Welt weder im Großen noch im Kleinen Schaden entsteht. Deshalb wird die Arkane Magie von der Kirche mit Skepsis betrachtet, denn das verändern „arkaner Strömungen“ hat immer Leid zur Folge. Aus diesem Grund werden Magier stets dazu angehalten niemals stärkere Zauber zu wirken als unbedingt erforderlich und auch den der Kirche überwacht. Zumal die Macht, die arkane Magier besitzen schnell dazu verleitet Kratigos´ Pfad zu verlassen und die Seele durch Verfehlungen zu verderben.



Grundpfeiler von Kratigos´ Pfad


Kratigos wichtigste Botschaft an unser Volk ist die Wiederherstellung und Wahrung des Gleichgewichts, sowohl im Inneren wie im Äußeren. Außerdem gab er uns 4 Stufen, die wir in unserem Leben zu erklimmen haben: Die Freiheit, die Ordnung, das Licht und die Transzendenz.

Kratigos lehrte uns das Kategus zu erkennen und, dass es unsere Pflicht ist den Kern des Kategus in uns, das Seelenkorn, stets mit Gutem zu nähren, damit es als erleuchtete Seele die Kraft des Kategus stärkt und sich als Zeichen der Hoffnung, als Stern am Himmel manifestieren kann.

Sein Pfad soll zudem verbreitet werden. Nur dadurch können wir hoffen eines Tages über das Dunkel zu siegen. Nur so können wir das Kategus, uns und diese Welt vor der erneuten Machtübernahme durch das Böse beschützen.