Magierviertel

Das Magierviertel

Magie und Magier im Imperium Lucedarum Stellarum

Gebote der Weißmagier zu Elias Haven

 

- Ehre das Imperium Lucedarum Stellarum, denn es ist unsere Tradition.

 

- Ehre Kratigos, denn er brachte uns die Aufgabe und das Geschenk, welches wir uns zu eigen machen.

 

- Sei dir stets bewusst über das gefährliche Wesen der Magie und nutze es nur,

wenn es keinen anderen Weg gibt.

 

- Behalte dich und die Magie stets unter Kontrolle .

 

- Arbeite stets an dir, um Magie und dich noch besser zu kontrollieren.

 

- Stelle dich und die Magie ausschließlich in den Dienst des Guten und Lichten,

verfalle niemals dunklen oder böse Zielen.

- Nutze niemals die dunklen Künsten.

 

- Handle nach edlen Motiven und nie aus niederen Trieben wie Eifersucht oder Hass.

 

- Handle nach geltendem weltlichen Gesetz.

 

- Ehre und Unterstütze andere Mitglieder der magischen Akademie, wenn sie in Not geraten.

 

- Bringe Gerechtigkeit und Gutes in die Welt, um Schatten und böses zu vertreiben

Ansehen der magischen Gesellschaft:

 

Magie wird im Imperium Lucedarum Stellarum als gefährlich angesehen. Daher werden auch die Anwender dieser geheimnisvollen Kunst misstrauisch beäugt. Schließlich kann man nie wissen, wann ein Magier jemanden verzaubert, obwohl es sich bei den Magiern Elias Havens um gute Weißmagier handelt. Trotzdem stehen sie etwas außerhalb der imperialen Gemeinschaft. Das bedeutet nicht, dass sie vollkommen gemieden und ihnen misstraut wird. Jedoch haben sie beispielsweise keinen Platz im Rat inne und werden so nicht politisch repräsentiert. Vor allem hat die magische Gesellschaft kaum Kontakt zum Militär, weshalb bisher das Eingliedern von Magiern in Einheiten wie Expeditionstruppen selten geschieht. Dennoch wird ein guter Kontakt zur Kirche gepflegt.

Das Magierviertel:

 

Es gibt nicht viele Magier im Imperium Lucedarum Stellarum. Die meisten von ihnen leben und gehen ihrem Handwerk im Magierviertel nach, in dem sich auch die magische Fakultät der Akademie zu Elias Haven befindet. Bei dem Magierviertel handelt es sich dementsprechend um ein kleines aber edles Viertel. Bettler, Betrunkene oder andere mittellose Menschen sind hier nicht zu finden, sei es aufgrund des Respekts und der Furcht vor den Magiern oder aufgrund der Wachen vor den Toren des Viertels. Der Hang zur Ordnung ist daher gut, nicht nur an der überall zu findenden Symmetrie und Sauberkeit, zu erkennen. Das Zentrum des Viertels bildet das Gebäude der magischen Fakultät. Ansonsten handelt es sich bei den meisten Gebäuden um Wohnhäuser der Magier, welche immer prachtvoller werden je näher sie der magischen Fakultät sind. In einigen simplen aber ordentlichen Häusern befinden sich Wohnungen für die Schüler der magischen Fakultät. Außerdem gibt es einige Geschäfte, die magische Gegenstände verkaufen und das Sortiment an Gebrauchsgegenständen für Magier abdecken.

 

Geschichte:

 

Die magische Fakultät der Akademie zu Elias Haven ist jünger als die großeAkademie selbst, denn als damals die Akademie zu Elias Haven gebaut werden sollte, standen nicht Unmengen an Geld zur Verfügung. Außerdem herrschte auch damals schon wenig Kontakt und daher geringen Verständnis für die Magiegelehrten. Daher sprach man ihn nur einen lächerlich geringen Platz in der Akademie zu. Als Reaktion darauf schlossen sich die Magier des Imperium Lucedarum Stellarums zusammen, um eine eigene Akademie zu gründen. Die Magier wurden jedoch kaum von der Stadt unterstützt, sodass mühsam das Geld zusammengeklaubt und durch reiche Magierfamilien der Bau möglich gemacht wurde. Während des Baus der magischen Akademie fanden auch die Magier um sie herum ihre neuen Heime, sodass sich das heutige nahezu reine Magierviertel bildete. Jedoch blieb die Magierakademie zu Elias Haven nur kurze Zeit unabhängig und wurde bald als magische Fakultät der allgemeinen Akademie zu Elias Haven untergeordnet.

Die magische Fakultät:

 

Die magische Fakultät bildet das Zentrum des Magierviertels. Das Gebäude ist von der Größe nicht mit der Akademie zu vergleichen, steht ihr jedoch architektonisch in nichts nach. Vor dem schönen Gebäude befindet sich ein kleiner, symmetrischer Platz auf dem einige steinerne Bänke stehen. Zwei Treppen führen im Bogen von jeweils einer Seite zum großen Hauptportal in der Mitte des Gebäudes. Hinter dem Gebäude befindet sich ein parkähnlicher Garten, der von den Magiern für Spaziergänge sowie Meditationen genutzt wird.

Der Dekan der Fakultät ist Honorius Lumeril. Seine Fakultät widmet sich vor allem der Antimagie sowie neuerdings auch Kampf- und Schutzmagie. Weiter wird jedoch jeder andere Bereich der Magie gelehrt, der nicht zu den schwarzen Künsten zählt. Diese sind strengstens verboten. Das erlernen von Einfluss-, Illusions- und Beschwörungsmagie ist nur eingeschränkt möglich, da sich diese Traditionen in einer Art Grauzone befinden, jedoch auch für Gutes einzusetzen sind und nicht partout den schwarzen Künsten zuzuordnen sind. Natürlich wird daher nur Lernstoff vermittelt der den Normen von Weißmagiern entspricht. Außerdem gibt es noch einige nicht magische Fächer. Dazu zählen Glaubenslehre über Kratigos, Ethik, auf die besonders Gewicht gelegt wird sowie einige weitere Themen.

An der Akademie ist es normalerweise nicht üblich, dass ein Meister einen Schüler zu eben seinem Schüler macht. Jedoch werden mehrere Schüler häufig einen Meister zugeteilt, der ein Auge auf ihren Fortschritt hat und ihnen zum rechten Zeitpunkt die Adeptenprüfung abnimmt.

Innerhalb der Magiergesellschaft:

 

Unter den Magiern gibt es eine Hierarchie, die sich durch die unterschiedlichen Ränge ergibt. Da die Magier Elias Havens sich ihrer Vergangenheit bewusst sind, nutzen sie immer noch die Titel aus den Zeiten des alten Imperiums:

Novize-Katip

Lehrling- Mulazim

Adept- Mola

Meister- Hoka

Magister(Meister mit Lehrstuhl)- Dersiam

Großmeister- Honorius

 

Der Hierarchie kommt eine hohe Bedeutung zu und prägt das Verhalten von Magiern utereinander. Beispielsweise gilt es einem Höherrangigen mit besonderem Respekt gegenüber zu treten und seinen Anweisungen ist immer folge zu leisten.

Bei den Magier des Imperium Lucedarum Stellarum handelt es sich fast durchweg nur um Weißmagier. Es gibt einige Graumagier, die geduldet werden. Ihnen begegnet man jedoch je nach Bekanntheitsgrad mit Vorsicht und einiger Skepsis. Schwarzmagier werden wie im gesamten Imperium keinen falls geduldet und kommen vor Gericht.

Unter den Magiern gibt es außerdem noch einige mächtige Familie, dessen Oberhäupter noch höher in der Hierarchie eingestuft werden. Diese Familie haben sich auf unterschiedlichste Art und Weisen hervor getan und genießen ein hohes Ansehen, selbst die Angehörigen, die noch keine Meister oder Großmeister sind profitieren davon. Einige dieser Familien seien hier genannt: Lumeril, Paridor, Limsee, Segling, Deyrok.

 

Die meisten Magier präferieren die Farbe blau für ihre Gewandung, die mit anderen Farben kombiniert wird. Dies ist jedoch keine Pflicht.

Ethik und Prinzipien der Magier:

 

Jeder Magier, der in der Akademie zu Elias Haven unterwiesen wird kennt die hiesige Ethik der Magier.

 

Die Magie wird als chaotisch beschrieben, die erst Kratigos den Menschen gegeben und für sie nutzbar gemacht hat. Jedoch sollte jedem imperialen Magier die Gefahr der Magie und ihr chaotisches Wesen bewusst sein. Deshalb wird von ihnen erwartet ihre Kräfte vollständig zu kontrollieren und nur für das Gute und für die Ordnung einzusetzen, denn diese chaotische Macht muss von den Menschen beherrscht und gezügelt werden. Das bedeutet, dass sie auch nicht unnütz eingesetzt werden soll und auf ihren Gebrauch verzichtet wird, wenn man anderweitig an sein Ziel gelangen kann.

Demnach wird von Magiern je nach Rang ein hohes Maß von mentaler Stärke sowie großer Selbstbeherrschung abverlangt. Er darf niemals den dunklen Künsten der Magie verfallen und muss daher selbstdiszipliniert sein.